Lexikon
Stahl
Behandlungsverfahren
Härten ist Erhitzen über etwa 800 °C (je nach Zusammensetzung; maßgebend sind Kristallumwandlungsvorgänge) und Abschrecken in Wasser, Öl, Luft u. a. Vergüten: gehärteten Stahl wieder auf 450–650 °C anwärmen („anlassen“), wodurch die Zähigkeit zunimmt. Einsetzen: die Außenzone eines Stahlteils mit niedrigem Kohlenstoffgehalt durch Diffusion mit Kohlenstoff (über 1,0% C) anreichern und dann härten, d. h. verschleißfest machen; der Kern bleibt zäh. Ähnlich Nitrieren (mit Stickstoff) sowie Oberflächenschutz durch Alumetieren (mit Aluminium), Inchromieren (mit Chrom). härten.
Wissenschaft
Weltraumschrott wird museumsreif
Der Weltraum – unendliche Weiten voller Müll. Aufräumen? Ja, aber bitte mit Bedacht, fordern Archäologen. von DIRK HUSEMANN Die rätselhafte Kugel aus Metall reichte James Stirton bis zu den Knien. Sie sah zusammengeschmolzen aus. „Was um alles in der Welt ist das?“, fragte sich der australische Farmer. Und wer hatte die Kugel im...
Wissenschaft
Das finstere Mittelalter
Es gab im Mittelalter verschiedene Leuchtmittel, doch sie waren eine Frage des Geldes. von Rolf Heßbrügge Das Bild vom finsteren Mittelalter hält sich hartnäckig, obwohl Historiker diese Zeit heute differenzierter sehen. Doch schon die Menschen der Renaissance grenzten sich mit der Wiederbelebung des Glanzes der Antike von den „...
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