Lexikon
Stahl
Behandlungsverfahren
Härten ist Erhitzen über etwa 800 °C (je nach Zusammensetzung; maßgebend sind Kristallumwandlungsvorgänge) und Abschrecken in Wasser, Öl, Luft u. a. Vergüten: gehärteten Stahl wieder auf 450–650 °C anwärmen („anlassen“), wodurch die Zähigkeit zunimmt. Einsetzen: die Außenzone eines Stahlteils mit niedrigem Kohlenstoffgehalt durch Diffusion mit Kohlenstoff (über 1,0% C) anreichern und dann härten, d. h. verschleißfest machen; der Kern bleibt zäh. Ähnlich Nitrieren (mit Stickstoff) sowie Oberflächenschutz durch Alumetieren (mit Aluminium), Inchromieren (mit Chrom). härten.
Wissenschaft
Wirbelnde Quantenpfannkuchen
Suprafestkörper sind seltsam: Sie haben zugleich Eigenschaften eines Festkörpers und einer Supraflüssigkeit. Nun gelang es einem Team der Universität Innsbruck, solche exotischen Materiezustände raffiniert zu manipulieren. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn man sich in das Reich der Quantenphänomene begibt, muss man mit allerhand...
Wissenschaft
Sanfte Supernova
Massereiche Sterne enden in einer Explosion, ihr Kern kollabiert zu einem Neutronenstern. Jetzt haben Astronomen eine Ausnahme von dieser Regel entdeckt.
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