Lexikon
Türkei
Hochland von Anatolien
Im Zentrum des Landes erstreckt sich die abflusslose flachwellige Steppenlandschaft des durchschnittlich 900–1100 m hohen schüsselförmigen anatolischen Hochlandes, das von mehreren Randgebirgen eingerahmt wird. In der gesamten Gebirgsumrahmung Anatoliens zeugen häufige Erdbeben von der anhaltenden tektonischen Aktivität dieser auf der Nahtstelle der Eurasischen und Anatolischen Kontinentalplatte gelegenen Zone.
Im Zentrum des Hochlandes erheben sich einzelne, meist vulkanische Gebirgszüge, deren höchster Gipfel der 3917 m hohe Vulkan Erciyas Daği bildet. Die einzelnen Gebirgszüge gliedern das Hochland in mehrere große Becken wie das Konya-Becken, die Senke des oberen Sakarya und das Becken des Salzsees Tuz Gölü. Etwa 70 000 km2 im Landesinneren haben keinen Abfluss zum Meer. In extrem trockenen Abschnitten geht die Steppe in eine Halbwüste über.
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