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LEXIKON

Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Abkürzung USPD
eine Linkspartei, die 1917 durch Abspaltung von der SPD entstand. Ihren Kern bildeten kriegsgegnerische SPD-Abgeordnete und -Mitglieder, die seit 1915 in zunehmendem Gegensatz zur „Burgfriedenspolitik“ der Parteiführung standen. Führende Persönlichkeiten der USPD waren H. Haase, W. Dittmann, K. Kautsky, E. Bernstein. Mitglieder des linken Flügels der USPD, u. a. K. Liebknecht, R. Luxemburg und F. Mehring, bildeten innerhalb der Partei den Spartakusbund. Die Mehrheit der USPD trat 1920 zu den Kommunisten, eine Minderheit 1922 zur SPD über. Eine kleine Rest-USPD unter G. Ledebour bestand noch länger.
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