Lexikon

Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Abkürzung USPD
eine Linkspartei, die 1917 durch Abspaltung von der SPD entstand. Ihren Kern bildeten kriegsgegnerische SPD-Abgeordnete und -Mitglieder, die seit 1915 in zunehmendem Gegensatz zur „Burgfriedenspolitik“ der Parteiführung standen. Führende Persönlichkeiten der USPD waren H. Haase, W. Dittmann, K. Kautsky, E. Bernstein. Mitglieder des linken Flügels der USPD, u. a. K. Liebknecht, R. Luxemburg und F. Mehring, bildeten innerhalb der Partei den Spartakusbund. Die Mehrheit der USPD trat 1920 zu den Kommunisten, eine Minderheit 1922 zur SPD über. Eine kleine Rest-USPD unter G. Ledebour bestand noch länger.
xxxAdobeStock_508909036_Editorial_Use_Only.jpg
Wissenschaft

Haus unter Strom

Solarzellen an Hausfassaden könnten den gesamten täglich benötigten elektrischen Strom erzeugen. Neue Techniken helfen, das zu verwirklichen – und sie ermöglichen eine attraktive architektonische Gestaltung. von HARTMUT NETZ Seit der Jungsteinzeit vor über 10.000 Jahren, als die Menschen die ersten festen Bauten errichteten, ist...

Batterie
Wissenschaft

„Die Industrie braucht unsere Unterstützung“

Die Bundesregierung hat die Mittel für die Batterieforschung drastisch gekürzt. Der Chemiker Martin Winter sieht Deutschland um die Früchte milliardenschwerer Investitionen und erfolgreicher wissenschaftlicher Arbeit gebracht. Das Gespräch führte FRANK FRICK Herr Professor Winter, bei einem Interview vor acht Jahren haben Sie mir...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon