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LEXIKON

Wagner

Revolutionärer Geist

Bereits 1833 kam Wagner mit dem Gedankengut des Jungen Deutschland in Berührung. Als er sich 1848 öffentlich zu den Forderungen der Märzrevolution bekannte und 1849 am Dresdner Maiaufstand teilnahm, entging er einer Verhaftung nur durch eine Flucht nach Zürich. Dort begann künstlerisch wie privat ein neuer Lebensabschnitt: Nach der Trennung von seiner Frau begann Wagner eine Beziehung zu der verheirateten M. Wesendonck (Wesendonck-Lieder 1857). Gleichzeitig verfolgte er die Revolutionierung der Oper von der Nummernoper zu einem Gesamtkunstwerk aus Wort, Bild und Ton, festgehalten in theoretischen Schriften wie „Das Kunstwerk der Zukunft“ (1850) und „Oper und Drama“ (1851) und musikalisch ausgestaltet in den neuen Musikdramen „Tristan und Isolde“ sowie vor allem in der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“.
  1. Einleitung
  2. Vom Kreuzschüler zum Kapellmeister
  3. Revolutionärer Geist
  4. Komponist seiner Majestät
  5. Festspielgründer
  6. Wegweiser der modernen Oper
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