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LEXIKON

Wagner

Komponist seiner Majestät

Wagners Leben war von finanziellen Problemen geprägt. Besonders die langwierige und kostspielige Vorbereitung von 18621864 für die Uraufführung von „Tristan und Isolde“ in Wien die dann wegen „Unspielbarkeit“ des Werkes abgesagt wurde hatte den Komponisten ruiniert. In dieser Situation bedeutete 1864 seine Berufung durch König Ludwig II. von Bayern an den Münchner Hof materielle Sicherheit. Dort konnte er die Tristan-Premiere verwirklichen und brachte in den folgenden Jahren die „Meistersinger von Nürnberg“ (1868), „Das Rheingold“ (1869) und „Die Walküre“ (1870) zur Uraufführung. Durch eine Hofintrige musste er 1866 Bayern verlassen und zog nach Tribschen bei Luzern, wo er F. Nietzsche begegnete und mit Cosima von Bülow zusammenlebte (Hochzeit im Jahr 1870).
Bayreuther Festspiele: Die Walküre
Luise Reuss-Belce
Die Sopranistin Luise Reuss-Belce in einer Szene aus »Die Walküre« zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Bayreuther Festspielen
  1. Einleitung
  2. Vom Kreuzschüler zum Kapellmeister
  3. Revolutionärer Geist
  4. Komponist seiner Majestät
  5. Festspielgründer
  6. Wegweiser der modernen Oper
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