Lexikon

zentrale Orte

Raumordnung: zentrale Orte
Raumordnung: zentrale Orte
Das Modell der zentralen Orte und ihrer Ergänzungsgebiete nach dem Versorgungsprinzip (nach Walter Christaller 1933). Es zeigt, dass in einem völlig homogenen Raum die zentralen Orte nach einem Sechseckmuster angeordnet sind. In der Realität wird aber ihre Verteilung durch verschiedene Kräfte beeinflusst und ist infolgedessen unregelmäßig.
nach einer für die Geographie wichtigen Theorie W. Christallers Orte mit Aufgaben (Verwaltung, Kultur, Bildungs-, Gesundheitswesen, Handel, Dienstleistungen, Verkehr), die sie zum Mittelpunkt des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens eines bestimmten Verflechtungsbereichs machen. Das System der zentralen Orte und Verflechtungsbereiche gliedert sich in der Bundesrepublik Deutschland in Oberzentren mit Einrichtungen des spezialisierten höheren Bedarfs für die Bevölkerung eines Oberbereichs (100 000 Einwohner und mehr), Mittelzentren mit Einrichtungen des gehobenen Bedarfs für die Bevölkerung eines Mittelbereichs (40 000 Einwohner und mehr), Unterzentren und Kleinzentren mit Einrichtungen der Grundversorgung für die Bevölkerung eines Nahbereichs mit mehr als 5000 Einwohnern. Die zentralen Orte sind ein wichtiges Instrument der Raumordnung.
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Herz
Wissenschaft

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