Gesundheit A-Z
Knochenmark
zellreiches Gewebe innerhalb der Markhöhlen bzw. zwischen den Bälkchen der Schwammknochen (Spongiosa). Bei der Geburt ist nur rotes Mark vorhanden, das im Laufe der Zeit weitgehend durch Fettmark ersetzt wird und nur im Beckenknochen, im Brustbein, den Schulterblättern, den Wirbelkörpern und den platten Schädelknochen erhalten bleibt. Aus dem roten Mark (pluripotente Stammzellen) entwickeln sich alle Blutzelllinien und werden in reifer Form ins periphere Blut ausgeschwemmt. Zur Abklärung von Blutkrankheiten, z. B. einer Leukämie, wird das Brustbein oder der Beckenkamm in Lokalanästhesie punktiert und das gewonnene Knochenmark untersucht. Nach entsprechenden Vorbereitungen kann das Knochenmark eines passenden Spenders transplantiert werden.
Wissenschaft
»Der Begriff Wahrheit wird missbraucht«
Mojib Latif spricht im Interview über wissenschaftlichen Konsens und Unwahrheiten in der Klimadebatte. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Wie unterscheidet sich der Begriff Wahrheit im Alltag und in der Wissenschaft? Bei vielen Menschen in der Bevölkerung herrscht der Glaube vor, dass es so etwas wie eine absolute Wahrheit...
Wissenschaft
Warum Zecken bakterielle Helfer benötigen
Zecken ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und können bei ihren Bissen Krankheitserreger übertragen. Nun haben Forschende einen möglichen Weg gefunden, den Zeckenbestand künftig besser regulieren zu können und damit das Erkrankungsrisiko zu senken. Als Angriffspunkt könnten dabei spezielle Bakterien dienen, die im...