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Neue Rechte bei der Bank

EU-Richtlinie soll den Verbraucher besser informieren und schützen

Um sich im Dschungel der Anlagemöglichkeiten zurechtzufinden, nehmen viele Privatkunden die Leistung eines Vermittlers oder Finanzberaters bei Banken und Sparkassen in Anspruch. Dieser wird entweder auf Honorarbasis oder mit einer Provision entlohnt. Die seit 1. November geltende EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID soll die Transparenz bei den Gebühren, die Qualität der Beratung erhöhen und zum Schutz des Verbrauchers beitragen. Branchen-Experten bezweifeln allerdings, ob das tatsächlich der Fall sein wird.

Was bedeutet die Abkürzung MiFID?

Die fünf Buchstaben stehen für die EU-Richtlinie „Markets in Financial Instruments Directive“. Für Finanzberater ergeben sich daraus klare Vorgaben: Auf Rückfrage müssen sie ihre Provisionen offen darlegen. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, Wertpapiere zum günstigsten Kurs zu erwerben (Best Execution). Unternehmen, die mit Wertpapieren handeln, werden ihrerseits europaweit einheitlich den gleichen Bestimmungen unterworfen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzeugen.

 

Was haben Kunden von der neuen Richtlinie?

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von Michael Fischer, wissen.de
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