Der Vorschlag eines Mitarbeiters einer Baumarktkette schaffte es 2009 zum Unwort des Jahres. Der Mann hatte der Jury das Adjektiv "betriebsratsverseucht" ans Herz gelegt, mit dem die Abteilungsleiter seiner Firma diejenigen Filialen bezeichneten, in denen ein Betriebsrat vorhanden sei. Die Sprachwissenschaftler werteten diese Bezeichnung als "Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen" und schmähten sie als Unwort des Jahres 2009.