Wahrig Herkunftswörterbuch
Chromosom
In den Naturwissenschaften ist es üblich, Entdeckungen mit den klassischen Sprachen Griechisch und Latein zu benennen – so auch im Falle des Wortes Chromosom, das aus den griech. Bestandteilen chroma „Farbe“ und soma „Körper“ zusammengesetzt ist. Namensgeber ist der deutsche Anatom Heinrich Wilhelm Waldeyer, der diese Bezeichnung 1888 vorschlug. Hintergrund dieses Namens ist, dass die im Zellkern aller Lebewesen vorhandenen Chromosomen, die bei der Teilung des Zellkerns mikroskopisch beobachtet werden können, sich sehr leicht färben lassen. Statt von Chromosomen war bis in das Anfangsjahrzehnt des 20. Jahrhunderts hinein auch von Kernsegmenten die Rede.
Wissenschaft
Fisch ohne Meer
Die Ozeane sind überfischt, Schleppnetze und Beifang ein Problem. Aquakulturen sind mit Medikamenten belastet. Eine Lösung könnten vegetarische Alternativen sein, doch ihre Nährwerte reichen oft nicht an Fisch heran. Start-ups versuchen nun, das Beste beider Welten zu vereinen. von FRIDA KOCH Der Konsum von Fischen und anderen...
Wissenschaft
Die scheuen Giganten
Planeten ferner Sterne werden wahrscheinlich von riesigen Monden umkreist, die alle Trabanten im Sonnensystem weit in den Schatten stellen. von THORSTEN DAMBECK Entdeckungen sind das tägliche Geschäft der Astronomen. Größtenteils liegt das an immer leistungsfähigeren Instrumenten und ausgefeilteren Methoden, mit denen der Himmel...