Wahrig Herkunftswörterbuch
Chromosom
In den Naturwissenschaften ist es üblich, Entdeckungen mit den klassischen Sprachen Griechisch und Latein zu benennen – so auch im Falle des Wortes Chromosom, das aus den griech. Bestandteilen chroma „Farbe“ und soma „Körper“ zusammengesetzt ist. Namensgeber ist der deutsche Anatom Heinrich Wilhelm Waldeyer, der diese Bezeichnung 1888 vorschlug. Hintergrund dieses Namens ist, dass die im Zellkern aller Lebewesen vorhandenen Chromosomen, die bei der Teilung des Zellkerns mikroskopisch beobachtet werden können, sich sehr leicht färben lassen. Statt von Chromosomen war bis in das Anfangsjahrzehnt des 20. Jahrhunderts hinein auch von Kernsegmenten die Rede.
Wissenschaft
Wenn es beim Einschlafen ruckt und zuckt
Warum uns beim Einschlafen zuweilen die Glieder zucken, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man legt sich abends ins Bett und freut sich auf eine erholsame Nacht. Die Augen fallen zu, langsam entschwinden die Gedanken. Doch wenn man schon fast eingeschlafen ist, geht plötzlich ein Zucken durch Arme, Beine oder den ganzen Körper, und...
Wissenschaft
Immunsystem mit Schlagkraft
Täglich attackieren uns Bakterien und Viren. Doch meist bemerken wir nichts davon, weil unser Immunsystem die Angreifer treffsicher abwehrt.von Gerlinde Felix Als im 18. Jahrhundert in England die Pocken-Epidemie grassierte, beobachtete der Arzt Edward Jenner: Mägde, die mit Kühen zu tun hatten, blieben von der Krankheit...