Wahrig Herkunftswörterbuch

Mut

die vorausliegenden Formen
mhd.
muot und
ahd.
muot bedeuteten noch „Geist, Seele“ und lassen sich auf
germ.
*moþa „Sinn, Zorn, u. Ä.“ zurückführen; gleichen Ursprungs sind auch
altengl.
mod und
altnord.
đr; eine Verwandtschaft mit
lat.
mos „Sitte“ wird vermutet; die Bedeutung „Tapferkeit“ ist erst seit dem 16. Jh. gebräuchlich, zunächst wurden mit Mut die verschiedensten Gemütszustände und Gesinnungen bezeichnet; daher auch die Ableitungen
frohgemut
und
wohlgemut
, die beide eine „freudige Stimmung“ bezeichnen und aus mittelhochdeutscher Zeit stammen; die Bildung
zumuten
bezieht sich ebenfalls auf die ältere Bedeutung von Mut und meint „ein Ansinnen an jmd. richten“, dazu ebenfalls aus dem 15. Jh. das Substantiv
Zumutung
Schildkröte, Meer, schwimmend
Wissenschaft

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In den Weltmeeren häuft sich immer mehr Plastikmüll an. Welche Schäden er anrichten kann, lässt sich noch gar nicht absehen. Forscher und Ingenieure sind alarmiert und suchen nach Wegen, um die Kunststoffreste wieder aus dem Wasser zu entfernen. von HARMUT NETZ Endlose Sandstrände, kristallklares Wasser, leuchtend bunte...

Ein Weibchen der Art Culex pipiens molestus. Die Mücken im Londoner Untergrund plagten die Menschen besonders während des Zweiten Weltkriegs, als die Tunnel Schutz vor Bomben boten. Biologen von der Princeton University haben kürzlich die Evolutionsmechanismen der Mücken aufgedeckt.
Wissenschaft

Anpassung der Arten

Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.

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