wissen.de
Total votes: 72
wissen.de Artikel

CeBIT 2015: d!conomy – Digitale Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft

Seit Sonntagabend sind die Tore der CeBIT 2015 in Hannover geöffnet. Die weltgrößte Messe für Computer- und Informationstechnik steht unter dem Motto "d!conomy". Wie stark Wirtschaft und Gesellschaft digital miteinander vernetzt sind, steht dabei im Vordergrund.

Die Messe begann gleich mit hohem Besuch: Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm die Eröffnung. Schon im Vorfeld betonte sie in einem Grußwort an die Aussteller: "Die CeBIT hat sich längst als weltweit bedeutsamste Messe der digitalen Wirtschaft etabliert." Partnerland der CeBIT 2015 ist China. Ein wichtiger Trend auf der diesjährigen CeBIT ist die "Digitale Transformation": Auch bereits als "die vierte industrielle Revolution" ausgerufen, dreht sich alles um die zunehmende Digitalisierung in Industrie und Betrieben.

Eine große Rolle spielt hierbei das wachsende "Internet der Dinge". Alltagsgegenstände sollen zunehmend mit dem Nutzer, aber auch untereinander kommunizieren. Das reicht von der intelligenten Zahnbürste, die bei zu starkem Druck aufs Zahnfleisch das Smartphone in der Tasche vibrieren lässt, bis hin zu logistischen Systemen, die anhand von RFID-Chips automatisch die Inventur im Warenlager übernehmen.

Daten sind der wichtigste Rohstoff

Gewissermaßen der wichtigste Rohstoff der revolutionierten Industrie sind die ungeheuren Datenmengen, die in unserer Zeit anfallen. Nachdem "Big Data" unter dem Motto "Datability" bereits ein Schwerpunkt der CeBIT 2014 war, ist das Thema nach wie vor ein wichtiger Begriff. Diese Daten wollen nicht nur gefunden und gespeichert, sondern natürlich auch nutzbringend ausgewertet und wieder eingesetzt sein. Die CeBIT ist darum ein wichtiges Forum für Firmen, die dieser Datenflut Herr werden wollen.

Gleichermaßen wichtig für Firmen und private Nutzer ist dabei natürlich das Internet als universeller Datenvermittler. Ein riesiger Teil der Daten lagert nicht mehr auf dem Computer zuhause, sondern wird gleich in der "Cloud" gespeichert und verarbeitet. Damit das funktioniert, muss natürlich auch die Hardware mit den Datenmengen fertig werden. So stellt beispielsweise die Firma AVM neue Versionen der verbreiteten Fritz!Box vor, die noch schnellere Breitband-Internetverbindungen ermöglichen sollen.

Screenshot der Tabaluga SOS App.
Kindgerechter Notruf

Screenshot der "Tabaluga SOS" App.

... klicken Sie zum Weiterlesen auf den folgenden Button
AKR
Total votes: 72