Daten der Weltgeschichte
14. 12. 1989
Chile
Der Christdemokrat Patricio Aylwin gewinnt mit absoluter Mehrheit die ersten freien Präsidentschaftswahlen seit 1970. Aylwin repräsentiert ein Oppositionsbündnis, das von den Konservativen bis zu marxistischen Gruppen reicht. Gemeinsam wollen sie den seit 1973 mit diktatorischer Gewalt regierenden Staatschef Augusto Pinochet Ugarte ablösen. Im März 1990 gibt der Diktator sein Amt auf. Dennoch behält er seinen Einfluss auf die Entwicklung Chiles. Bis 1998 soll er Chef des Heeres bleiben, dessen parlamentarische Kontrolle er ablehnt.
Clevere Technik für eine nachhaltige Zukunft
Der Epochenwandel droht die Welt zu überfordern: Kraftwerke, Gebäude und Verkehr müssen auf erneuerbare Energien umgestellt werden, die Industrie auf Ressourcenschonung, die Landwirtschaft auf Nachhaltigkeit. Hilfe kommt von Maschinen mit Künstlicher Intelligenz. von ULRICH EBERL Vor 265 Jahren beschrieb der Naturforscher Carl...
Der große Ausbruch des Kolumbo
Im Jahr 1650 explodierte ein Unterwasservulkan und löste in der Ägäis einen gewaltigen Tsunami aus. Nun ermöglichten es seismische 3D-Analysen, die Eruption zu rekonstruieren. von DIRK EIDEMÜLLER Die Katastrophe hatte sich schon über Wochen und Monate angekündigt: Im Jahr 1650 bebte immer wieder die Erde auf Santorin und den...