Daten der Weltgeschichte

19. 9. 1991

Österreich/Italien

Bergwanderer entdecken in einem Schmelzwassersee des Similaungletschers in den Ötztaler Alpen auf italienischer Seite des Grenzgebiets eine mumifizierte Leiche. Sie wird von der österreichischen Bergwacht geborgen. Der Fund des Gletschermanns, der in der Jungsteinzeit vor etwa 5300 Jahren gelebt hat und als „Ötzi“ weltberühmt wird, gilt als archäologische Sensation. Der hervorragend erhaltene Körper, seine Kleidung und Ausrüstung ermöglichen Untersuchungen, die weit reichende Aufschlüsse über die Lebensweise der damaligen Menschen geben. Auch die Gesichtszüge von „Ötzi“ konnten rekonstruiert werden.

Ein Ausschnitt aus menschlichem Hirngewebe mit farbigen Markierungen einzelner Strukturen
Wissenschaft

Neue Technik liefert außergewöhnliche Einblicke in unser Gehirn

Unser Gehirn ist hochkomplex und lässt sich bisher nur mit großem Aufwand bis ins kleinste Detail abbilden. Jetzt haben Wissenschaftler ein neues Verfahren entwickelt, mit dem das menschliche Gehirn mit bislang beispielloser Auflösung und Geschwindigkeit untersucht werden kann. Die Gewebeproben werden dabei nicht beschädigt und...

Montessori-Kindergarten
Wissenschaft

US-Studie: Kinder profitieren von Montessori-Vorschulen

Spielerisches, selbstbestimmtes Lernen ist ein Kernelement der Montessori-Pädagogik. Eine US-Studie zeigt nun, dass Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren auf vielfältige Weise von solchen Programmen profitieren. Im Vergleich zu Altersgenossen in klassischen Vorschulen schnitten sie am Ende der Kindergartenzeit besser...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon