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Eissturz-Katastrophen

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Katastrophaler Eissturz

Durch einen Eissturz des Allalingletschers wurde 1965 eine Baustelle unterhalb des abgebildeten Mattmark-Staudammes zerstört. In der unteren Bildhälfte (rechts) ist das Zungenende des Gletschers erkennbar.

Verheerende Auswirkungen hatte 1965 ein → Eissturz des Allalingletschers im Schweizer Kanton Wallis, wodurch zahlreiche Menschen in einer Bauarbeitersiedlung ums Leben kamen (s. a. → Gletschergefahren). Etwa 500 000 m3 Eis stürzten damals herab. Am 30. und 31. Juli 2000 erfolgten wieder Eisstürze am Allalingletscher mit einer ähnlich großen Abbruchmasse. Da rechtzeitig davor gewarnt wurde, gab es dieses Mal keine Opfer zu beklagen. Zwei der größten Gletscherkatastrophen der Geschichte ereigneten sich in den Jahren 1962 und 1970 am über 6000 m hohen Nevado Huascaran in der peruanischen Cordillera Blanca. Durch die herabstürzenden Massen aus Eis, Schnee, Fels und Schlamm wurden zwei Städte verwüstet.

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