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Berlin: CDU-Chef Wolfgang Schäuble räumt in der ARD-Sendung "Farbe bekennen" überraschend ein, 1994 vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber 100 000 Mark in bar angenommen und das Geld dann an die Schatzmeisterei weitergegeben zu haben. Im Zuge der Aufklärung der CDU-Finanzen habe er jetzt festgestellt, dass die 100 000 DM nicht als Spende veröffentlicht, sondern als "sonstige Einnahme" im Rechenschaftsbericht verbucht worden sei. Schreiber ist eine Schlüsselfigur in der CDU-Spendenaffäre. Er soll 1991 1 Mio. DM in einem Koffer an den damaligen CDU-Wirtschaftsprüfer Horst Weyrauch übergeben haben. Gegen Schreiber läuft in Kanada ein Auslieferungsverfahren in Zusammenhang mit Ermittlungen der Panzer- Lieferungen an Saudi-Arabien.