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In Seoul und anderen südkoreanischen Städten kommt es zu gewalttätigen regierungsfeindlichen Protesten. 3831 Menschen werden festgenommen, 200 davon angeklagt. Mehr als 700 Polizisten werden verletzt. Auslöser der Auseinandersetzungen ist die Nominierung des Chefs der regierenden Demokratischen Gerechtigkeitspartei (DJP), General Roh Tae Woo, eines Freundes des gegenwärtigen Präsidenten Chun Doo Hwan, zum Präsidentschaftskandidaten. Oppositionsführer Kim Dae Jung, seit zwei Monaten unter Hausarrest, bezeichnet die Protestaktionen als großen Erfolg.