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11. Juni 1987
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In Seoul und anderen südkoreanischen
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In Seoul und anderen südkoreanischen Städten kommt es zu gewalttätigen regierungsfeindlichen Protesten. 3831 Menschen werden festgenommen, 200 davon angeklagt. Mehr als 700 Polizisten werden verletzt. Auslöser der Auseinandersetzungen ist die Nominierung des Chefs der regierenden Demokratischen Gerechtigkeitspartei (DJP), General Roh Tae Woo, eines Freundes des gegenwärtigen Präsidenten Chun Doo Hwan, zum Präsidentschaftskandidaten. Oppositionsführer Kim Dae Jung, seit zwei Monaten unter Hausarrest, bezeichnet die Protestaktionen als großen Erfolg.
Wissenschaft
Gondwanas Erbe
Als der Urkontinent Gondwana zerbrach, hinterließ er markante Spuren im südlichen Afrika von heute – und setzte eine lange währende Welle intensiver Erosion in Gang. von THORSTEN DAMBECK Wer im Urlaub die Relikte eines Urkontinents besichtigen will, ist in Südafrika am richtigen Ort. Für mehr als 500 Millionen Jahre dominierte...
Wissenschaft
Eine Fliege für die Forschung
Die Taufliege Drosophila melanogaster ist ein winziges Tier – mit großem Potenzial für die Wissenschaft. Genetiker, Krebsforscher und Neurowissenschaftler untersuchen seit rund 120 Jahren an ihr, wie das Gehirn Verhalten steuert. Und sie hat noch nicht ausgedient. von TIM SCHRÖDER Wer Obst im Sommer offen herumstehen lässt, merkt...