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LEXIKON

Arm

Muskel: Oberarm
Muskel: Oberarm
Muskeln können sich nur aktiv verkürzen oder passiv erschlaffen, d. h., sie ziehen sich zusammen oder dehnen sich. Eine Stoßbewegung ist nicht möglich. Aus diesem Grunde sind an allen Gelenken mindestens zwei als Gegenspieler wirkende Muskeln erforderlich. Im Oberarm bewirkt der Bizeps die Bewegung des Unterarms und heißt entsprechend „Beugerö. Der Trizeps, sein Gegenspieler, streckt den Unterarm und wird daher als „Streckerö bezeichnet.
Vorderextremität der Wirbeltiere, besteht beim Menschen aus Oberarm, Unterarm und Hand. Das Knochengerüst des Arms besteht aus dem Oberarmknochen (Humerus), den beiden Unterarmknochen (Elle, Ulna, und Speiche, Radius), 8 Handwurzelknochen (Carpalia), 5 Mittelhandknochen (Metacarpalia) und 14 Fingerknochen (Phalangen). Die den Oberarm bewegenden Muskeln gehen von Brust, Rücken und Schulter aus. Am Oberarm liegen die Muskeln, die den Unterarm bewegen: innen die Beuger (besonders der Bizeps), außen die Strecker. Blutgefäßversorgung durch die Armschlagader, die sich in der Ellbeuge in 2 Äste aufteilt, an denen an der Beugeseite des Handgelenks der Puls gefühlt werden kann.
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