Lexikon

Bären

Großbären; Ursidae
Familie großer, plumper Landraubtiere, die sich stammesgeschichtlich aus marderartigen Raubtieren entwickelt haben. Sie bewohnen heute mit sieben Arten die großen zusammenhängenden Wälder in Europa, Asien, Nord- und Südamerika mit Ausnahme des Eisbären, der an den nordpolaren Küsten lebt. Bären sind eine einheitliche Familie mit gestreckter Schnauze, kleinen Ohren und kurzem Schwanz; fünfzehige Sohlengänger; Allesfresser mit breitkronigen Backenzähnen; meist Einzelgänger. Sie bringen 13 winzige Junge mit einem Geburtsgewicht von 320500 g zur Welt. Der Kodiakbär, ebenso wie der Grizzlybär eine Unterart des Braunbären, gilt als das größte lebende Landraubtier. Ausgestorben ist der Höhlenbär. Die heute noch lebenden Arten sind: Braunbär, Baribal, Eisbär, Brillenbär, Kragenbär, Lippenbär und Malaienbär. Bambusbär, Katzenbär, Koala.
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Eisbär
Eisbär
Erwachsene Eisbär-Männchen sind bis auf die Paarungszeit im April Einzelgänger.
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Braunbären: Drohgebärden
Braunbären: Drohgebärden
Die großen Eckzähne des Braunbären lassen deutlich das Raubtiergebiss erkennen. Die Backenzähne haben jedoch in Anpassung an die häufige Pflanzenkost ziemlich breite Kauflächen.
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Kodiakbär
Kodiakbär
Im Frühjahr, wenn die Lachse laichen, stellen sich die Kodiakbären von der sonst überwiegenden Pflanzenkost völlig auf tierische Nahrung um und fressen dann nur Lachse.
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Grizzlybär
Grizzlybär
Der Buckel in Schulterhöhe ist beim Grizzlybären stets besonders stark ausgebildet. Große Männchen erreichen die stattliche Länge von 2,5 m.
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Panda (Kleiner)
Kleiner Panda
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