Lexikon
Barth
[ba:θ]
John Simmons, amerikanischer Schriftsteller, * 27. 5. 1930 Cambridge, Md.; bedeutender Vertreter der amerikanischen postmodernen Literatur; seit 1973 Professor für Anglistik und Creative Writing an der John Hopkins University in Baltimore; nach Anfängen in realistischen Erzählformen mit existenzieller Thematik, aber schon in der ihm eigenen humorvoll-satirischen Erzählweise, legte Barth 1967 in einem programmatischen Essay dar, dass die innovativen Möglichkeiten der Literatur in der Nachschöpfung, Imitation und Parodie anderer Werke liegen; Ende der 1970er Jahre wandte er sich der Reflexion über sein eigenes Schreiben, seine Beziehung zu Werk, Protagonisten und Erzählhaltung zu; das Spiel mit der Fiktion wird u. a. auch kenntlich durch das Auftreten von Figuren aus früheren Werken als Autoren; Werke: „Lost in the Funhouse“ 1968, deutsch 1973; „Chimera“ 1972; „Letters: A Novel“ 1979; „The Last Voyage of Somebody the Sailor“; „The Literature of Exhaustion“ 1967; „The Literature of Replenishment“ 1980.
Wissenschaft
Künstliche Debatten über Künstliche Intelligenz
Von Künstlicher Intelligenz (KI) kann man in den Medien seit den 1970er-Jahren lesen oder hören – zunächst natürlich auf Englisch: Artificial Intelligence (AI) hieß das Schlagwort, und es wird historisch interessierte Menschen amüsieren, wenn sie erfahren, dass damals auch der Ausdruck „information overload“ geprägt wurde,...
Wissenschaft
Immer schön eins nach dem anderen
Warum Multitasking meist nicht zu einer höheren Produktivität führt, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Multitasking“, die gleichzeitige Arbeit an zwei oder mehr Aufgaben, ist in aller Munde, verspricht die Methode doch, wertvolle Zeit zu sparen. Doch das ist ein Trugschluss. Unser Gehirn ist darauf angelegt, zu erledigende...