Lexikon
Belize
[
beˈliθe
]Wirtschaft
Zwar ist die Wirtschaft in den letzten Jahren stark gewachsen, die hohe Staatsverschuldung von 85% des Bruttoinlandsprodukts schränkt die wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit jedoch stark ein. Noch immer lebt rund ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft. Die überwiegend in ausländischem Besitz befindlichen Plantagen dienen dem Anbau von Zuckerrohr, Zitrusfrüchten und Bananen für den Export. Im tropischen Regenwald werden Edelhölzer geschlagen, insbesondere Mahagoni. Reichhaltige Fischbestände bilden die Grundlage für eine gut entwickelte Küstenfischerei. Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft liefern über die Hälfte der Exporterlöse. Die schwach entwickelte Industrie beschränkt sich auf die Herstellung von Textilien und die Holz- und Nahrungsmittelverarbeitung.
Dringend benötigte Devisen bringen jedes Jahr etwa 200 000 Touristen (vor allem aus den USA) ins Land. Bei Tauchern und Surfern ist die Riffküste sehr beliebt, Kulturinteressierte besuchen die Maya-Ruinen bei Orange Walk. Bedeutsam ist auch der Kreuzfahrttourismus. Der weitere Ausbau des Tourismussektors wird durch das Fehlen großer Hotelkomplexe und eine unzureichende Infrastruktur behindert.
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