Lexikon

Belize

[
beˈliθe
]

Natur und Klima

Das Land von der Größe Hessens ist der zweitkleinste Staat des amerikanischen Kontinents. In der nördlichen Landeshälfte erstreckt sich ein flaches, teilweise sumpfiges Küstentiefland. Im Nordwesten hat Belize Anteil an der Kalkhügellandschaft der Halbinsel Yucatán. Im südlichen Landesinneren erhebt sich mit den zerklüfteten Maya Mountains ein nördlicher Ausläufer der zentralamerikanischen Kordillere. An der lagunenreichen Küste wachsen Mangrovenwälder. 30 km vor der Küste erstrecken sich Hunderte kleine, aus Korallenriffen aufgebaute flache Inseln, die Cays.
Das tropisch-wechselfeuchte Klima steht unter dem Einfluss des Nordostpassats. Während im nördlichen Tiefland etwa 1300 mm Niederschlag fallen, sind es in den Maya Mountains fast 4500 mm. Von Februar bis Mai herrscht Trockenzeit. Hurrikane ziehen häufig über das Land, 1961 verwüstete „Hattie“ die Stadt Belize.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft
  6. Geschichte
    1. Kolonialzeit
    2. Der unabhängige Staat
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