Lexikon
Capitọl
italienisch Monte Capitolino, einer der sieben Hügel Roms; hat zwei Kuppen und zwischen diesen eine Einsattelung. Auf der nördlichen stand seit der Frühzeit die stark befestigte Zitadelle, später der Tempel der Iuno Moneta, seit 269 v. Chr. die Münzstätte und das Auguraculum; auf der südlichen der Tempel des Jupiter Capitolinus, am Osthang das Staatsarchiv. In nachantiker Zeit zur Ziegenweide verkommen (Monte Caprino), wurde der Hügel von Michelangelo im 16. Jahrhundert neu gestaltet: Eine Treppenanlage führt zum Senatorenpalast, rechts der Konservatorenpalast, links der Palast des kapitolinischen Museums; daneben die Kirche S. Maria in Aracoeli (1205).
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