Lexikon
Frank
Manfred, deutscher Philosoph, * 22. 3. 1945 Wuppertal; 1982–1987 Professor in Genf, seit 1987 in Tübingen; beeinflusst von Hans-Georg Gadamer, Ernst Tugendhat und Dieter Henrich; arbeitet vor allem über die Philosophie der Frühromantik und des Frühidealismus, über Selbstbewusstseinstheorien und Hermeneutik sowie über neuere französische Philosophie; Veröffentlichungen u. a.: „Das Problem 'Zeit' in der deutschen Romantik“ 1972; „Das Sagbare und das Unsagbare. Studien zur neuesten französischen Hermeneutik und Texttheorie“ 1980; „Selbstbewußtsein und Selbsterkenntnis. Essays zu analytischen Philosophie der Subjektivität“ 1991; „Unendliche Annäherung. Die Anfänge der philosophischen Frühromantik“ 1997; „Selbstgefühl“ 2002; „Auswege aus dem Idealismus“ 2007.
Wissenschaft
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...