Lexikon

Goldene Bulle

Königs- oder Kaiserurkunde mit „goldenem Siegel“ (lateinisch bulla aurea), im 13.18. Jahrhundert über wichtige staatsrechtliche Fragen ausgefertigt; besonders die Goldene Bulle Karls IV. von 1356 (Reichstage von Nürnberg und Metz), eine der wichtigsten Verfassungsurkunden des Hl. Römischen Reiches, in der u. a. das Königswahlrecht des Kurfürstenkollegs bestätigt wurde.
Als Goldene Bulle bezeichnet man auch das Privileg, das König Friedrich II. 1212 dem König Přemysl Ottokar I. von Böhmen erteilte, und das 1222 von Andreas II. erlassene älteste Grundgesetz Ungarns.
Drei farbige, chemische oder biologische Darstellungen mit roten, grünen, blauen und gelben Bereichen.
Wissenschaft

»Es gibt kein Limit«

Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...

Karte zeigt die Entnahmestellen der in der Studie analysierten Sedimentkerne
Wissenschaft

Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei

Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...

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