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LEXIKON

Hinrichtung Störtebekers

Hinrichtung Störtebekers
Mit der Gefangennahme und Hinrichtung Klaus Störtebekers und seiner Gefolgsleute 1401/02 endet die Gefährdung der Hanseschifffahrt durch die freibeuterischen Vitalienbrüder:

"Die England-Fahrer der Stadt Hamburg [fochten] auf See mit den Seeräubern, die sich Vitalienbrüder nannten, und behielten den Sieg. Sie schlugen an die vierzig tot und fingen an die siebzig bei Helgoland. Sie brachten die Gefangenen alle mit nach Hamburg und ließen ihnen die Köpfe abschlagen. Diese steckten sie an der Elbe auf eine Wiese zum Zeichen, dass die Gerichteten die See beraubt hatten.
Die Hauptleute dieser Vitalienbrüder hießen Wichmann und Klaus Störtebeker. Nicht lange danach kamen die England-Fahrer auf einen anderen Haufen Seeräuber, ... von denen viele gemordet und an die achtzig gefangen wurden; ihre Hauptleute hießen Gödeke Michel und Wigbold, ein Magister der sieben freien Künste."
Neben den Seeräubern begannen auch die seefahrenden Russen den Kaufleuten den Seehandel zu erschweren:
"Wir hörten, dass die Russen anfangen,...die See zu befahren, das ist noch nie gewesen, und wir fürchten, dass daraus dem Kaufmann unüberwindlicher Schaden entstehen wird. Darum...bitten wir fleißig, dass ihr...für einen Befehl eintretet, niemand soll den Russen ihre Waren weder in eure Häfen noch aus ihnen verladen."
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