Lexikon

Hugenberg

Hugenberg, Alfred
Alfred Hugenberg
Alfred, deutscher Politiker und Wirtschaftsführer, * 19. 6. 1865 Hannover,  12. 3. 1951 Rohbrake bei Rinteln an der Weser; Mitgründer des Alldeutschen Verbands (1891), schon früh als Nationalist politisch tätig; 19091918 Vorsitzender des Direktoriums der Krupp-Werke, erwarb 1916 (u. a. mit Industriegeldern) den Scherl-Verlag und baute einen der größten deutschen Zeitungskonzerne auf. 1927 erwarb er die Ufa, die er reorganisierte und zum führenden Filmunternehmen Europas entwickelte. Seit 1919 war Hugenberg deutschnationaler Reichtagsabgeordneter, seit 1928 Parteiführer der DNVP.
Hugenberg war ein scharfer Gegner der Weimarer Republik. Hugenbergs Versuch, durch zeitweiliges Zusammengehen mit der NSDAP (Harzburger Front 1931) und durch die Beteiligung (auf Hindenburgs Wunsch) an Hitlers Kabinett (als Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister) den Einfluss der Deutschnationalen zu sichern, scheiterte. Deshalb trat Hugenberg am 26. 6. 1933 zurück. 1946 wurde er verhaftet, aber 1949 wieder freigelassen und 1950 bei der Entnazifizierung als „Entlasteter“ eingestuft.
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