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LEXIKON

Island

Natur und Klima

Island ist Teil des Mittelatlantischen Rückens, der als submarines Gebirge den Atlantik durchzieht und eine Zone intensiver tektonischer Aktivitäten darstellt. Davon zeugen zahlreiche Geysire, Schwefelquellen (Solfataren), brodelnde Schlammtümpel und regelmäßige Erdbeben. Von den mehr als 140 Vulkanen sind noch etwa 30 aktiv; einige befinden sich unter mächtigen Eiskappen. Insgesamt wird etwa ein Zehntel der Inseloberfläche von Gletschern bedeckt; der gewaltigste ist der Vatnajökull, der größte Gletscher Europas.
Island.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Island
KFZ-Kennzeichen:
IS
Fläche:
103 000 km2
Einwohner:
319 000
Hauptstadt:
Reykjavík
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit -1 Stunden
Amtssprache(n):
Isländisch
Staatsform:
Parlamentarische Republik
Nationalfeiertag:
17.06.
Währung:
Isländische Krone (ikr)
Die Vulkane und Berge überragen im Landesinneren das 4001000 m hohe, von zahlreichen Flüssen durchzogene und von ausgedehnten, meist vegetationslosen Geröll- und Sandwüsten eingenommene Basaltplateau. Hinter dem z. T. flachen Küstensaum im Süden erstrecken sich sandige Schotterebenen weit ins Landesinnere. Die übrigen Küsten sind hingegen von Buchten und Fjorden teils tief eingeschnitten.
Unter dem Einfluss des Golfstroms herrscht ein subarktisches maritimes Klima mit kühlen Sommern (um 11 °C) und milden Wintern (um 0 °C). Die Niederschläge nehmen von Südwesten nach Nordosten ab.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Unter fremder Herrschaft
    2. Der unabhängige Staat
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