Lexikon
Jordanien
Nabatäer und Islamisierung
Das Gebiet des heutigen Jordanien ist altes Kulturland. Im 5. Jahrhundert v. Chr. ließen sich die Nabatäer, ein Nomadenvolk von der Arabischen Halbinsel, im Bergland nieder und gründeten ein eigenes Reich. Sie kontrollierten die Handelswege von Ägypten und Südarabien (Weihrauchstraße) nach Syrien und schufen mit ihrer Hauptstadt Petra ein eindrucksvolles, aus Fels gemeißeltes Monument. Nach der Eroberung durch die Römer 106 n. Chr. gehörte die Region um Petra zur römischen Provinz Arabia.
Im 7. Jahrhundert eroberten muslimische Araber das Gebiet und verbreiteten den Islam. Von den einander folgenden Kalifendynastien hinterließen besonders die Omajjaden im 8. Jahrhundert eindrucksvolle Prachtbauten in der Wüste. Um 1100 gehörte der Westteil Jordaniens für kurze Zeit zum Kreuzfahrerstaat Jerusalem. Nach der Eroberung durch die Türken 1516 war das Land bis 1918 eine unbedeutende Provinz im Osmanischen Reich.
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