Lexikon
Kạnada
Ebenen und Kettengebirge
Nach Süden und Westen schließen sich dem Kanadischen Schild die Großen Inneren Ebenen an, die als Tafellandschaft von Osten nach Westen von 300 m auf 1500 m Höhe stufenartig ansteigen. Die Prärien bilden mit ihren fruchtbaren Böden die Kornkammer des Landes. In ihrem Untergrund lagern riesige Kohle-, Erdöl- und Ölsandvorkommen.
Den Westen Kanadas beherrschen die 3000–4000 m hohen Kordilleren der Rocky Mountains und der pazifischen Küstenkordillere. Die Kettengebirge (im Mount Logan 5951 m) schließen 1000–2000 m hohe Becken ein. Die Gebirge sind mit dichten Nadelwäldern bedeckt und in den Gipfellagen vergletschert. Vor der in Buchten und Fjorden gegliederten Pazifikküste erstreckt sich ein untermeerischer Gebirgsstrang, dessen Gipfel in zahlreichen Inseln und Halbinseln sichtbar sind; Vancouver Island ist die größte von ihnen. Dort bilden mächtige Zedern und Douglasfichten einen der letzten außertropischen Regenwälder der Erde.
Kanada verfügt über die größten Süßwasserreserven der Welt. Ausgeschürft haben die eiszeitlichen Gletscher u. a. die Becken des Großen Bärensees, des Großen Sklavensees, des Athabascasees und des Winnipegsees sowie die der Großen Seen und unzähliger kleinerer Seen.
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