Lexikon

Knada

Ebenen und Kettengebirge

Nach Süden und Westen schließen sich dem Kanadischen Schild die Großen Inneren Ebenen an, die als Tafellandschaft von Osten nach Westen von 300 m auf 1500 m Höhe stufenartig ansteigen. Die Prärien bilden mit ihren fruchtbaren Böden die Kornkammer des Landes. In ihrem Untergrund lagern riesige Kohle-, Erdöl- und Ölsandvorkommen.
Den Westen Kanadas beherrschen die 30004000 m hohen Kordilleren der Rocky Mountains und der pazifischen Küstenkordillere. Die Kettengebirge (im Mount Logan 5951 m) schließen 10002000 m hohe Becken ein. Die Gebirge sind mit dichten Nadelwäldern bedeckt und in den Gipfellagen vergletschert. Vor der in Buchten und Fjorden gegliederten Pazifikküste erstreckt sich ein untermeerischer Gebirgsstrang, dessen Gipfel in zahlreichen Inseln und Halbinseln sichtbar sind; Vancouver Island ist die größte von ihnen. Dort bilden mächtige Zedern und Douglasfichten einen der letzten außertropischen Regenwälder der Erde.
Kanada verfügt über die größten Süßwasserreserven der Welt. Ausgeschürft haben die eiszeitlichen Gletscher u. a. die Becken des Großen Bärensees, des Großen Sklavensees, des Athabascasees und des Winnipegsees sowie die der Großen Seen und unzähliger kleinerer Seen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Hügellandschaften und Inseln
    2. Ebenen und Kettengebirge
    3. Klima: arktisch-kalt bis gemäßigt-mild
  3. Bevölkerung
    1. Indianer und Inuit
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Land- und Forstwirtschaft
    2. Reiche Bodenschätze
    3. Transkontinentale Verbindungen
  7. Geschichte
    1. Französische und britische Kolonialzeit
    2. Dominion of Canada
    3. Das moderne Kanada (ab 1945)
Swamp_milkweed_(Asclepias_incarnata)_in_bloom_with_a_monarch_butterfly_(Danaus_plexippus)_feeding_on_nectar_in_the_flowers
Wissenschaft

Unsere verschobene Wahrnehmung

Wenn die Zeit vergeht, ändert sich auch der Blick auf die Vergangenheit. Es ist ein wachsendes Problem für Natur- und Klimaschutz, dass wir Dinge für normal halten, die früher ganz anders waren. Wissenschaftler nennen diesen Effekt das Shifting-Baseline-Syndrom. Von Rainer Kurlemann Wer kann sich noch erinnern, wie viele...

Wärmepumpen, Industrie
Wissenschaft

Wie Wärmepumpen das Stromnetz schonen

Eine wachsende Zahl von Wärmepumpen wird den Stromverbrauch deutlich steigen lassen. Durch trickreiche Techniken lässt sich gewährleisten, dass dennoch keine Überlastung der Versorgungsnetze droht. von TIM SCHRÖDER Gerade einmal fünf Grad hat das Wasser im Rhein bei Mannheim in der Winterzeit. Nach menschlichem Empfinden ist das...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon