Lexikon
Kạnada
Bevölkerung
Die Bevölkerung konzentriert sich auf einem bis zu 350 km breiten Streifen entlang der Grenze zu den USA. Dagegen sind weite Teile des Nordens nahezu unbesiedelt. Fast vier Fünftel der Kanadier leben in Städten, die meisten in den Millionenmetropolen Toronto, Montreal, Vancouver und Ottawa.
Kanada ist ein Einwanderungsland mit einer multikulturellen Bevölkerungsstruktur. Bis heute wandern jährlich 200 000 Menschen legal ein. Die meisten Kanadier sind Weiße britisch-irischer oder französischer Abstammung. Die rund 7 Mio. Frankokanadier gehen auf die französischen Immigranten des 17. und 18. Jahrhunderts zurück und leben vor allem in der Provinz Quebec. Ihnen folgten im 18. Jahrhundert britische Einwanderer. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen neben Briten auch Zentral-, Ost- und Südeuropäer ins Land, nach dem Zweiten Weltkrieg folgten weitere Südeuropäer. Viele Immigranten der 1960er Jahre stammten aus der Karibik und Südamerika, seit den 1970er Jahren aus Asien (vor allem aus China, Indien und Pakistan).
Wissenschaft
Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?
Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...
Wissenschaft
Urzeit-Raubtier aus Namibia
Mehr als 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern lebte ein furchteinflößendes Raubtier in kalten, sumpfigen Gewässern: In Namibia haben Forschende Fossilien eines etwa 2,50 Meter großen, salamanderartigen Urzeitwesens entdeckt, dessen flacher Schädel mit kräftigen Reißzähnen bestückt war. Der Fund ist gleich in mehrfacher...