Lexikon

Mrtius

Heinrich, deutscher Frauenarzt und Geburtshelfer, * 2. 1. 1885 Berlin,  17. 2. 1965 Göttingen; Sohn von Friedrich Martius; arbeitete besonders an der Krebsbekämpfung, setzte sich für eine ganzheitliche Gynäkologie ein; Verfasser mehrerer Lehrbücher, u. a. „Lehrbuch der Geburtshilfe“ 1943; „Lehrbuch der Gynäkologie“ 1946; „Das kleine Frauenbuch“ 1956. Martius erhielt 1961 die Paracelsus-Medaille.
Wissenschaft

Das molekulare Gedächtnis

Chemische Elemente bilden verschiedene stabile Isotope. Winzige Unterschiede in ihrer Verteilung sind wie ein Fingerabdruck und verraten viel über die Herkunft. So lässt sich etwa der Weg des Wassers verfolgen. von RAINER KURLEMANN Alexander Frank hat ein besonderes Verhältnis zu Seen. In diesem Herbst reist der Biologe zu drei...

Manche Babys müssen direkt nach der Geburt auf eine pädiatrische Intensivstation verlegt werden.
Wissenschaft

Geboren, um zu leben

Die Kindermedizin ließ die Lebenserwartung im letzten Jahrhundert enorm steigen. Heute steht sie vor neuen Herausforderungen. von SUSANNE DONNER Ich habe vierzehn Kinder großgezogen, und davon sind bloß sieben gestorben“, schrieb eine Frau 1912 in einem Brief an die Berliner Verwaltung. „Nur“ sieben Kinder, die sie verlor! Da...

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