Lexikon
Milieu
[milˈjø:; das; französisch]
von H. Taine eingeführte Bezeichnung für Umwelt. In der Geschichtswissenschaft ist Milieutheorie die Erfassung der historischen Persönlichkeiten durch den Inbegriff aller Faktoren, die auf sie eingewirkt haben, von der Landschaft bis zum Zeitgeist. Die der Milieutheorie anhängenden Sozialwissenschaftler betrachten den einzelnen Menschen als das Produkt seiner sozialen Verhältnisse, nicht seiner genetischen Anlage. – In der Entwicklungslehre ist J.-B. Lamarck der Begründer einer extremen Milieulehre, die die phylogenetischen Veränderungen als Anpassungen an wechselnde Milieufaktoren erklären will. Darwinismus, Kriminalsoziologie.
Wissenschaft
Menschen lebten schon vor 150.000 Jahren im Regenwald
Vor rund 300.000 Jahren entwickelte sich der moderne Mensch in offenen Graslandschaften Afrikas. Von dort breitete er sich in die unterschiedlichsten Lebensräume aus. Dichte Regenwälder galten allerdings bislang als natürliche Barriere für frühe Vertreter unserer Spezies. Doch nun zeigen neu datierte Funde uralter Steinwerkzeuge...
Wissenschaft
Abenteuer Quanteninternet
Absolut abhörsicher kommunizieren: Das soll mit einer besonderen Form der Vernetzung gelingen – im Quanteninternet.
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