Lexikon
Mississịppi
längster Fluss Nordamerikas, 3766 km; entwässert mit 3,23 Mio. km2 Einzugsgebiet fast 40% der USA. Der Mississippi entspringt aus dem Lake Itasca (445 m ü. M.) im nördlichen Minnesota. Oberhalb von St. Louis vereinigt er sich mit dem Missouri. Im Unterlauf bildet er viele Mäander, die in zahlreichen Durchbrüchen (auf natürlichem oder künstlichem Wege) durchschnitten werden. Bereits ab Baton Rouge bildet er mehrere Seitenarme, die z. T. selbständig in den Golf von Mexiko münden. Das eigentliche Delta hat sich südöstlich von New Orleans immer weiter ins Meer hinausgeschoben.
Der mittlere Abfluss des Mississippi beträgt 14 000 m3/s; die Schwankungen liegen jedoch zwischen 3000 und 65 000 m3/s. Daher kommt dem Schutz gegen Überschwemmungen größte Bedeutung zu. Aber trotz Dammbauten an den Nebenflüssen und Überlaufbecken am Unterlauf kam es 1993 und 2008 am Mississippi und am Missouri zu großen Überschwemmungskatastrophen.
Wissenschaft
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Der AMS-Detektor an Bord der Internationalen Raumstation analysiert seit über zehn Jahren die Kosmische Strahlung. Nun offenbarten seine Daten Unerwartetes. von DIRK EIDEMÜLLER Bei Teilchenphysik denkt man meistens an große Beschleuniger, etwa an den Large Hadron Collider (LHC) bei Genf. Diese riesigen Maschinen bringen...
Wissenschaft
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Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...