Lexikon

Napoleon I.

Streben nach Hegemonie

Sein Anspruch auf Hegemonie in Europa und seine weltpolitischen Pläne führten seit 1803 zu immer neuen Kriegen mit den europäischen Mächten (Napoleonische Kriege). 1805 krönte er sich zum König von Italien. Mit den siegreichen Feldzügen in Deutschland (Dreikaiserschlacht von Austerlitz 1805, Schlacht bei Jena und Auerstedt gegen Preußen 1806), der Gründung des Rheinbunds, der Errichtung der Kontinentalsperre (1806) gegen England und der Allianz mit Zar Alexander I. im Frieden von Tilsit (1807) stand Napoleon auf dem Höhepunkt seiner Macht, die im Erfurter Kongress 1808 ihre glanzvolle Demonstration fand. 1810 erfolgte nach der Scheidung von Joséphine Beauharnais die Vermählung mit Marie-Louise von Österreich. Aus der zweiten Ehe stammt der Herzog von Reichstadt.
  1. Einleitung
  2. Militärische Karriere
  3. Vom Staatsstreich zur Kaiserkrönung
  4. Streben nach Hegemonie
  5. Außenpolitische Wende und Scheitern
Feststoffbatterien
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