Lexikon
Napoleon I.
Streben nach Hegemonie
Sein Anspruch auf Hegemonie in Europa und seine weltpolitischen Pläne führten seit 1803 zu immer neuen Kriegen mit den europäischen Mächten (Napoleonische Kriege). 1805 krönte er sich zum König von Italien. Mit den siegreichen Feldzügen in Deutschland (Dreikaiserschlacht von Austerlitz 1805, Schlacht bei Jena und Auerstedt gegen Preußen 1806), der Gründung des Rheinbunds, der Errichtung der Kontinentalsperre (1806) gegen England und der Allianz mit Zar Alexander I. im Frieden von Tilsit (1807) stand Napoleon auf dem Höhepunkt seiner Macht, die im Erfurter Kongress 1808 ihre glanzvolle Demonstration fand. 1810 erfolgte nach der Scheidung von Joséphine Beauharnais die Vermählung mit Marie-Louise von Österreich. Aus der zweiten Ehe stammt der Herzog von Reichstadt.
Wissenschaft
Im Lithium-Rausch
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...
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