Lexikon
neue Sterne
NovaeFixsterne, die einen plötzlichen Helligkeitsausbruch erleiden. Sie werden innerhalb weniger Stunden um durchschnittlich 13 Größenklassen (etwa 100 000mal) heller, um dann allmählich unter Schwankungen ihre ursprüngliche Helligkeit wieder anzunehmen. Neue Sterne sind stets Mitglieder eines Doppelsternsystems. Die eine Komponente ist ein massearmer Hauptreihenstern, die andere ein weißer Zwergstern. Es besteht ein ständiger Gasstrom in Richtung des weißen Zwergsterns. Hat dieser an sich ausgebrannte Stern genügend „frischen“ Wasserstoff gesammelt, kommt es zu einem plötzlichen Einsetzen der Umwandlung von Wasserstoff zu Helium. Die dabei frei werdende Energie führt zu einer Nova. Neue Sterne vor dem Ausbruch heißen Praenovae, nach dem Ausbruch Exnovae. Neben den normalen neuen Sternen gibt es die besonders hellen Supernovae. Die neuen Sterne kommen fast ausschließlich in der Milchstraßenzone vor; aber auch in anderen Spiralnebeln (z. B. Andromedanebel) hat man neue Sterne und Supernovae gefunden.
Stern: Überriesen
Stern: Überriesen
Ein Stern von einer Sonnenmasse verbleibt rund 10 Milliarden Jahre auf der Hauptreihe. Dann ist in seinem Kern der Wasserstoffvorrat erschöpft. Später beginnt im Innern dieses Sterns die Verwandlung von Helium zu Kohlenstoff. Die äußeren Sternschichten blähen sich auf, und es entsteht ein „roter Riese“. Schließlich fällt der Stern zu einem „weißen“ und noch später zu einem „schwarzen Zwerg“ zusammen.
© wissenmedia
Supernova 1987 A
Supernova 1987 A
Supernova 1987A mit Gasring und Nachbarsternen. Die Supernova wurde am 24. 2. 1987 von Ian Shelton entdeckt. Sie befindet sich in der Großen Magellan'schen Wolke (Entfernung ca. 180 000 Lichtjahre) und war die hellste und nächste Supernova seit 400 Jahren.
© wissenmedia/NASA
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Andromedanebel
Die Andromeda-Galaxie ist das unserer Milchstraße am nächsten gelegene Sternsystem.
© California Institute of Technology, Pasadena
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