Lexikon

Pạnama

Militärherrschaft und Rückkehr zur Demokratie

1968 übernahm das Militär unter Führung von General Omar Torrijos Herrera die Macht. 1977 einigten sich die USA und Panama auf die Überführung der Kanalzone unter die Hoheit Panamas zum Jahreswechsel 1999/2000.
Nach Torrijos’ Tod 1981 wurde in der Folgezeit General Manuel Antonio Noriega Morena, der Chef der Nationalgarde, zum beherrschenden Politiker des Landes. Eine US-Militärintervention in Panama 1989 endete mit der Festnahme Noriegas, der 1992 wegen Drogenhandels von einem US-amerikanischem Gericht zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. 1994 begannen unter der Präsidentschaft von Ernesto Pérez (PRD) einschneidende Wirtschaftsreformen. Mit Mireya Elisa Moscoso, der Witwe des 1968 gestürzten Präsidenten Arnulf Arias, gewann erstmals in der Geschichte des Landes eine Frau die Präsidentschaftswahlen. 2004 wurde Martín Torrijos Espino, ein Sohn des früheren Machthabers Torrijos Herrera, Präsident. Pläne zur Reform der Sozialversicherung führten 2005 zu heftigen Protesten der Bevölkerung. 2006 sprachen sich die Panamaer in einem Referendum für eine Erweiterung des Kanals aus. Die Präsidentschaftswahlen 2009 gewann der konservative Geschäftsmann Ricardo Martinelli, Spitzenkandidat der Partei Demokratischer Wandel (CD).
Noriega, Manuel
Manuel Noriega
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Unabhängigkeit und Kanalbau
    2. Militärherrschaft und Rückkehr zur Demokratie
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