Lexikon

Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten

eine der beiden Kammern des US-Kongresses, bestehend aus 435 Abgeordneten, die alle zwei Jahre in direkten Wahlen nach relativem Mehrheitswahlrecht bestimmt werden; sie verteilen sich auf die einzelnen Bundesstaaten proportional zu ihrer Einwohnerzahl, jeder Staat entsendet jedoch mindestens einen Abgeordneten ins Repräsentantenhaus; zusätzlich sind vier Vertreter der US Territorien (Washington D.C., Samoa, Jungferninseln, Guam) und ein Vertreter Puerto Ricos anwesend, die in den Ausschüssen mitarbeiten, aber kein Stimmrecht haben; gewählt werden kann, wer mindestens 27 Jahren alt ist und seit sieben Jahren die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt; am Gesetzgebungsprozess ist das Repräsentantenhaus gleichberechtigt mit dem Senat beteiligt; seine speziellen Befugnisse sind: Anklageerhebung für das Impeachment, Steuer-, Haushalts- und Finanzpolitik sowie Wahl des US Präsidenten, wenn das Wahlmännergremium zu keiner Einigung kommt.
Antigenrezeptor-Immunzelle
Wissenschaft

Ein Neustart fürs Immunsystem

CAR-T-Zellen könnten die Rheumatologie revolutionieren: Aktuell kommen sie für schwerkranke Patienten infrage, bei denen Standardtherapien versagen. von JULIETTE IRMER Jahrzehntelang bedeutete die Therapie einer schweren rheumatischen Autoimmunerkrankung für Patienten vor allem eines: das Immunsystem dauerhaft zu dämpfen....

Depression
Wissenschaft

Depressionen verändern Essensvorlieben

Depressive Menschen bevorzugen andere Lebensmittel als gesunde Menschen. Das zeigt eine Studie, die 117 Menschen mit und ohne Depressionen zu ihrer Vorliebe für bestimmte Lebensmittel befragt hat. Demnach haben Personen mit Depressionen zwar generell weniger Appetit, entwickeln dafür aber eine Vorliebe für Nahrung mit besonders...

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