Lexikon
Rhỵthmische Sportgymnastik
Wettkampfgymnastikaus der rhythmischen Gymnastik entwickelte Form des Leistungssports für Frauen und Mädchen; die klassischen Handgeräte sind: Ball, Keule, Reifen, Seil und Band sowie Stab, Rahmentrommel, Tuch (Schleier) und Schlegel; bei Welt- und Europameisterschaften werden nur die fünf erstgenannten Geräte verwendet; das Programm besteht aus einem Vierkampf für Einzelgymnastinnen (4 der 5 Disziplinen Ball, Seil, Reifen, Band, Keulen) mit abschließenden Gerätefinals (jeweils die acht Punktbesten pro Gerät aus dem Vierkampf) sowie einer Gruppengymnastik (6 Gymnastinnen), jeweils mit Pflicht- und Kürübungen. Diese werden auf einer 12×12 m großen Fläche durchgeführt. – Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1963 in Budapest statt; sie werden alle zwei Jahre ausgetragen; Europameisterschaften seit 1978 (alle 2 Jahre); seit 1984 ist die rhythmische Sportgymnastik olympische Disziplin. Die Rhythmische Sportgymnastik wird von den Turnverbänden organisiert.
Wissenschaft
Ruhe im Ohr!
Wer unter chronischem Tinnitus leidet, hört Geräusche, die in seinem Gehirn entstehen. Dort setzt die Suche nach einer wirkungsvollen Therapie an. von ANGELIKA FRIEDL Es summt, rauscht, piepst oder klingelt: Störende Geräusche im Ohr, medizinisch Tinnitus genannt, kennt fast jeder. Bei den meisten verschwinden sie nach kurzer...
Wissenschaft
Der heilige Ring
Auf der Schwelle vom Neolithikum zur Bronzezeit befand sich im heutigen Sachsen-Anhalt ein wichtiges religiöses Zentrum – ein Ringheiligtum von beachtlichen Ausmaßen, erbaut von den Glockenbecherleuten, die ab 2400 v. Chr. hierher eingewandert waren. von DAVID NEUHÄUSER Vor rund 7.500 Jahren begannen Menschen in Mitteleuropa mit...
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