Lexikon

Romạntik

Spätromantik, ca. 1815–1830

Zentren der
Spätromantik
waren Wien (katholische Spätromantik), Berlin, Nürnberg und Schwaben. Zu nennen sind F. de la Motte-Fouqué, A. von Chamisso und Z. Werner. In der Schwäbischen Romantik (bis 1850), zu der L. Uhland, G. Schwab, J. Kerner, W. Müller und W. Hauff gehörten, erwachte noch einmal die Liebe zum Mittelalter und zum Volkstum. Dem Wesen der Romantik entsprach am meisten die Gattung der Lyrik und der mit lyrischen Einlagen aufgelockerten Erzählung. Das Drama wurde wenig gepflegt und blieb meist Lesedrama. Bedeutsam war die Shakespeare-Übersetzung von A. W. von Schlegel und L. Tieck (1797–1801).
  1. Einleitung
  2. Literatur
    1. Frühromantik (Jenaer Romantik), ca. 1797–1804
    2. Hochromantik (Heidelberger Romantik), ca. 1804–1815
    3. Spätromantik, ca. 1815–1830
    4. Europäische Romantik
  3. Bildende Kunst
  4. Musik
  5. Philosophie
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