Lexikon
Romạntik
Spätromantik, ca. 1815–1830
Zentren der
Spätromantik
waren Wien (katholische Spätromantik), Berlin, Nürnberg und Schwaben. Zu nennen sind F. de la Motte-Fouqué, A. von Chamisso und Z. Werner. In der Schwäbischen Romantik (bis 1850), zu der L. Uhland, G. Schwab, J. Kerner, W. Müller und W. Hauff gehörten, erwachte noch einmal die Liebe zum Mittelalter und zum Volkstum. Dem Wesen der Romantik entsprach am meisten die Gattung der Lyrik und der mit lyrischen Einlagen aufgelockerten Erzählung. Das Drama wurde wenig gepflegt und blieb meist Lesedrama. Bedeutsam war die Shakespeare-Übersetzung von A. W. von Schlegel und L. Tieck (1797–1801).
Wissenschaft
Agenten unter uns
Künstliche Intelligenz kann immer mehr. So passen sich KI-Agenten an veränderte Situationen an, handeln und entscheiden eigenständig und kommunizieren mit Menschen sowie untereinander. Das eröffnet neue Einsatzfelder – aber schafft auch neue Risiken. von ULRICH EBERL Agenten kannten die meisten Menschen bisher nur aus dem Kino –...
Wissenschaft
Fernsehen im Kopf
Stundenlang in Fantasiewelten versinken – das klingt harmlos. Doch das maladaptive Tagträumen ist so exzessiv und zwanghaft, dass es das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. von CHRISTIAN WOLF Schon als junges Mädchen verbrachte Jayne Bigelsen unzählige Stunden damit, in ihrem Kopf „fernzusehen“. Heute erinnert sich...