Lexikon
Romạntik
Spätromantik, ca. 1815–1830
Zentren der
Spätromantik
waren Wien (katholische Spätromantik), Berlin, Nürnberg und Schwaben. Zu nennen sind F. de la Motte-Fouqué, A. von Chamisso und Z. Werner. In der Schwäbischen Romantik (bis 1850), zu der L. Uhland, G. Schwab, J. Kerner, W. Müller und W. Hauff gehörten, erwachte noch einmal die Liebe zum Mittelalter und zum Volkstum. Dem Wesen der Romantik entsprach am meisten die Gattung der Lyrik und der mit lyrischen Einlagen aufgelockerten Erzählung. Das Drama wurde wenig gepflegt und blieb meist Lesedrama. Bedeutsam war die Shakespeare-Übersetzung von A. W. von Schlegel und L. Tieck (1797–1801).
Wissenschaft
Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung
Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...
Wissenschaft
Neandertaler-Linie war 50.000 Jahre isoliert
In der Endzeit der Neandertaler gab es in Europa offenbar mindestens zwei genetisch voneinander getrennte Linien. Das legen DNA- und Isotopen-Analysen eines Neandertalers nahe, der 2015 in der Grotte Mandrin in Frankreich entdeckt wurde. Das Individuum, dem die Forschenden den Spitznamen „Thorin“ gaben, lebte demnach vor etwa 42....