Lexikon
Romạntik
Hochromantik (Heidelberger Romantik), ca. 1804–1815
Das Zentrum der
Hochromantik
(1804–1815, auch jüngere Romantik und mittlere Romantik genannt) war der Kreis der Heidelberger Romantik, daneben bildeten sich Schwerpunkte in Dresden und Berlin. Sie brachte vor allem eine Besinnung auf nationale Literatur (J. von Görres, „Deutsche Volksbücher“) und Geschichte. C. Brentano und A. von Arnim gaben die Volksliedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ heraus. J. und W. Grimm sammelten die „Kinder- und Hausmärchen“. Der volkstümlichen Frömmigkeit und den ungetrübten Landschaftsbildern J. von Eichendorffs stehen die fantastischen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns gegenüber.- Einleitung
- Literatur
- Frühromantik (Jenaer Romantik), ca. 1797–1804
- Hochromantik (Heidelberger Romantik), ca. 1804–1815
- Spätromantik, ca. 1815–1830
- Europäische Romantik
- Bildende Kunst
- Musik
- Philosophie
Wissenschaft
Das Land, das die Sklaven formten
Im Mittelalter erstreckte sich im Süden des heutigen Irak eine Kulturlandschaft, in der die arabischen Eliten mittels eines gewaltigen Bewässerungsnetzwerks eine Plantagenwirtschaft betrieben. Zur Arbeit dort wurden Tausende Sklaven gezwungen, die sogenannten Zanj. von DAVID NEUHÄUSER Es wird von unmenschlichen Bedingungen...
Wissenschaft
Neue Art der Symbiose in der Tiefsee
Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...
