Lexikon

Schwimmen

Biondi, Matt
Matt Biondi
das Nicht-Untergehen eines Körpers und die Fortbewegung in einer Flüssigkeit; wird beim Menschen ermöglicht durch die Verminderung des Körpergewichts um das Gewicht des verdrängten Wassers (Auftrieb) und durch Bewegungen der Arme und Beine. Die im Sportschwimmen international gebräuchlichen Schwimmarten werden unterschieden in: 1. Brustschwimmen, bei dem die Arme seitwärts durch das Wasser und wieder zur Brust geführt, die Beine angezogen, dann seitwärts in eine Schwunggrätsche und wieder zusammengeführt und dabei die Arme mit zusammengelegten Händen nach vorn gestoßen werden. 2. Kraulschwimmen, Crawl, bei dem die Arme abwechselnd senkrecht durchs Wasser ziehen und über dem Wasser wieder nach vorn gebracht werden und die Beine wechselweise vertikale Schlagbewegungen aus dem Beckengürtel heraus ausführen. 3. Rückenkraul, bei dem die Beine (aus der Rückenlage) wiederum Wechselschläge ausführen, die Arme abwechselnd über den Kopf nach rückwärts geführt und nach unten durchs Wasser gezogen werden. 4. Delphin (Schmetterling), bei dem beide Arme gleichzeitig über Wasser nach vorn gebracht und dann durchs Wasser gezogen werden, während die Beine geschlossen bleiben und vertikale Schlagbewegungen ausführen.
Schwimmmeisterschaften werden international ausgetragen über: 50, 100, 200, 400, 800 und 1500 m Freistil (wird im Kraulstil geschwommen, da dies die schnellste Schwimmtechnik ist); jeweils 50, 100 und 200 m Brust-, Rücken- und Delphinschwimmen; 100, 200 und 400 m Lagenschwimmen; 4×50-, 4×100- und 4×200-m-Freistil-Staffeln sowie die 4×50- und 4×100-m-Lagenstaffel. Weitere schwimmsportliche Disziplinen sind Wasserspringen (Kunst- und Turmspringen), Synchronschwimmen (Kunstschwimmen), Wasserball und Sporttauchen. Ferner ist Schwimmen Teildisziplin im Fünfkampf und im Triathlon. Beim Freiwasserschwimmen werden Strecken vom 1100 km in offenen Gewässern zurückgelegt; Wettkämpfe gibt es hier über 5, 10 und 25 km.
Das Rettungsschwimmen wird von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft gefördert.
abine Hossenfelder; Thomas Bethge – stock.adobe.com; www.photoshopsupply.com; Bearbeitung: bdw
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