Lexikon
Sigismund
Siegismund, Si(e)gmundSigismund
Sigismund
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Sigismunds größte Leistung war die Wiederherstellung der Einheit der Kirche auf dem von ihm berufenen Konstanzer Konzil (1414–1418). Die Verbrennung des J. Hus auf dem Konzil 1415 führte in Böhmen zu einer nationalen Bewegung (Hussiten). Als 1419 sein Bruder Wenzel starb, wollte Sigismund sich dessen böhmisches Erbe sichern und unternahm, unterstützt vom Papst, 1420 einen vergeblichen Kreuzzug gegen die Hussiten, der ihm aber die Krönung zum König von Böhmen brachte. Zwar setzte ihn 1421 ein allgemeiner Landtag zu Tscheslau wieder ab, aber in den Prager und Iglauer Kompaktaten von 1436 wurde er wieder anerkannt. Mit Sigismund starb das luxemburgische Haus im Mannesstamm aus; sein Nachfolger wurde der Habsburger Albrecht II., der mit Sigismunds Tochter Elisabeth (* 1409, † 1442) vermählt war.
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