Lexikon

sorbische Literatur

wendische Literatur. Ein sorbisches kirchliches Schrifttum entstand im Zeitalter der Reformation (Bibelübersetzungen, religiöse Schriften und Gelegenheitsgedichte). Eine bewusste Pflege des sorbischen Volkstums setzte während der Romantik ein, besonders nach Gründung des Volksbildungsvereins Maćica Serbska in Bautzen (1847). J. A. Smoler und J. R. Wjela legten folkloristische Sammlungen an. Eine der Volksdichtung verpflichtete Lyrik schufen: H. Zejler, J. Buk, M. Cyž; J. B. Mučink schrieb Erzählungen. Den Kreis der Heimatdichter überragte der vielseitige J. B. Cišinski, angeregt durch den Sprachwissenschaftler K. E. Muka. Zu einem kulturellen Mittelpunkt entwickelte sich die 1912 gegründete Domowina (Bund Lausitzer Sorben); sie wurde 1936 verboten. Nach 1945 erfolgte die Wiedereröffnung der sorbischen Kulturinstitutionen, die Anerkennung des Ober- und Niedersorbischen als Amtssprachen und eine starke Zunahme des literarischen Schaffens mit kommunistischer Tendenz (J. Brězan).
Illustration eines pinken, runden Virus mit Augen, umkreist von einem schwarzen Band mit der Aufschrift
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