Lexikon

Suite

Musik
eine „Folge“ von mehreren Instrumentalsätzen meist gleicher Tonart: 1. die gebräuchliche Form der Instrumentalmusik des 17./18. Jahrhunderts. Während bis um 1650 die Reihenfolge der tanzartigen Stücke PavaneGaillardeAllemandeCourante war, wurde diese um die Mitte des 17. Jahrhunderts durch die Satzfolge AllemandeCouranteSarabandeGigue abgelöst. Hauptmeister der Suite waren in Deutschland: J. J. Froberger, J. Rosenmüller, G. P. Telemann sowie besonders G. F. Händel und J. S. Bach, in Frankreich J. C. de Chambonnières, F. Couperin und J.-P. Rameau. 2. für den Konzertgebrauch zusammengefügte Folge einzelner Stücke aus Balletten oder Opern (z. B. Peer-Gynt-Suite von E. Grieg). 3. im 19. Jahrhundert häufige Bezeichnung für die Aufeinanderfolge von sog. Charakterstücken (z. B. „Suite espagnole“). Neues Interesse gewann die Suite im 20. Jahrhundert besonders als Zusammenstellung aus größeren Werken.
Telemann, Georg Philipp
Georg Philipp Telemann
Müll, Erde, Fallend
Wissenschaft

Weltraumschrott wird museumsreif

Der Weltraum – unendliche Weiten voller Müll. Aufräumen? Ja, aber bitte mit Bedacht, fordern Archäologen. von DIRK HUSEMANN Die rätselhafte Kugel aus Metall reichte James Stirton bis zu den Knien. Sie sah zusammengeschmolzen aus. „Was um alles in der Welt ist das?“, fragte sich der australische Farmer. Und wer hatte die Kugel im...

Wissenschaft

Mehr als Bikinimedizin

Die geschlechtsspezifische Medizin erforscht den Einfluss von Hormonen und Geschlechtschromosomen, aber auch von Geschlechterrollen und Stereotypen auf Gesundheit und Krankheit. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Einen Herzinfarkt erkennt man an Schmerzen in der Brust, die in den rechten...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon