Lexikon
Thẹben
griechischer Name einer altägyptischen Stadt beim heutigen Luxor in Oberägypten, ägyptisch Wese oder Newe, in römischer Zeit Diospolis magna; seit Beginn des Mittleren Reichs (um 2025 v. Chr.) religiöses Zentrum und zeitweilig Regierungssitz, in der 18. Dynastie (um 1550–1292 v. Chr.) Hauptstadt Ägyptens. Besonders die Pharaonen der 18.–20. Dynastie schmückten die Stadt mit prächtigen Tempeln. Der Hauptteil mit den großen Tempeln des Amun lag auf dem rechten Nilufer, beim heutigen Dorf Karnak im Norden von Luxor sowie in Luxor selbst. Auf dem linken Ufer befanden sich die königlichen Felsengräber (Tal der Könige) und Grabtempel (u. a. Dêr Al Bahari, Ramesseum, Medinet Habu).
Tal der Könige
Tal der Könige
Im berühmten Tal der Könige wurden zahlreiche ägyptische Pharaonen beigesetzt. Hier fanden Archäologen u. a. die Grabstätten von Ramses II. und Tutanchamun.
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