Lexikon
Tran
aus dem Fettgewebe größerer Seetiere (z. B. Wale, Robben, Delphine, Haie) durch Erhitzen oder Auspressen gewonnene fette Öle (Fette und fette Öle) von unangenehmem Geruch und Geschmack. Früher wurden Trane vorwiegend für technische Zwecke verwendet; heute ist es möglich, sie durch Hydrierung (Fetthärtung) in fast geruchlose feste Fette überzuführen, die zum großen Teil in der Margarinefabrikation verarbeitet werden. Außerdem verwendet man Tran zur Herstellung von Seife und als Lederfett. Lebertran.
Wissenschaft
Der Takt des Lebens
Gesteuert von der inneren Uhr im Gehirn und reguliert durch Hormone wie Melatonin und Cortisol bestimmt der zirkadiane Rhythmus alles – vom Schlafbedürfnis bis zum Hungergefühl. von SIGRID MÄRZ Irgendwo piept ein Gerät, und Pflegende rücken die Zugänge am Patienten zurecht. Die Neonröhren an der Decke flimmern. Tageslicht fehlt...
Wissenschaft
Ein Einzeller mit Origami-Hals
Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...