Lexikon
Tuberkulọse
Tiermedizin
Die Rindertuberkulose ist eine chronisch oder akut verlaufende Infektionskrankheit, Erreger ist Mycobacterium bovis, das auch Menschen (besonders Säuglinge) befallen kann. Die Ansteckung erfolgt durch Tiere mit „offener Tuberkulose“, den Viehhalter oder Hühner. Die Tuberkulose ist infolge der Übertragbarkeit auf den Menschen gefährlich. Die Bekämpfung ist staatlich geregelt. Tbc-positive Tiere werden durch Tuberkulin ermittelt und ausgemerzt. – Die Geflügeltuberkulose wird durch Mycobacterium avium hervorgerufen, sie ist auf Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen, selten auf den Menschen übertragbar. – Bis 80% der Zierfische sind von der Fischtuberkulose durchseucht, die durch knotenförmige, zerfallende Geschwülste zum Tode führt.
Wissenschaft
Wertvoller Algen-Dschungel
Große Meeresalgen schützen das Klima – und sie sind als nachwachsender Rohstoff vielseitig einsetzbar. Forscher suchen nach Wegen, beides miteinander zu vereinen. von BETTINA WURCHE Grünbraune Algenteile türmen sich am Strand, im Wasser schwappen schlaffe Wedel und Stiele hin und her. Unter der Meeresoberfläche wiegt sich ein...
Wissenschaft
Wie Fledermäuse Zusammenstöße vermeiden
Fledermäuse können in großen Schwärmen aus tausenden Tieren auf engem Raum fliegen, ohne dabei in der Luft zusammenzustoßen. Wie ihnen das gelingt, haben nun Biologen herausgefunden. Demnach passen die Tiere sowohl ihre Flugbewegungen als auch die Rufe ihrer Echoortung an die herausfordernde Situation beim abendlichen...