Lexikon

Währungsunion

Vereinigung von Staaten zur Einführung einer einheitlichen gemeinsamen Währung und Währungspolitik. Die deutsch-deutsche Währungsunion wurde 1990 im Staatsvertrag zwischen der BRD und der DDR festgelegt. Der Umtauschkurs für Löhne, Gehälter, Renten, Mieten sowie andere wiederkehrende Zahlungen war 1:1, für alle übrigen Verbindlichkeiten galt das Verhältnis zwei Mark der DDR für eine DM. Private Spareinlagen wurden bis zu bestimmten Grenzen (20006000 Mark) 1:1 umgetauscht, für darüber liegende Beträge galt ebenfalls ein Umtauschkurs von 2:1. Personen und Firmen, die ihren Sitz nicht in der DDR hatten, mussten ihre Guthaben im Kurs 3:1 umtauschen. Ab Mai 1990 lag der offizielle Wechselkurs einheitlich bei 2:1.
Ein Währungsblock (auch: Währungszone) besteht aus einem Länderzusammenschluss, bei dem die natürlichen Währungen an eine vorherrschende Währung (Leitwährung oder Währungskombination) gebunden werden, wodurch ein relativ stabiler Wechselkurs entsteht. Europäische Wirtschafts- und Währungsunion.
Demenz und Medikamente
Wissenschaft

Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...

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Wissenschaft

Algen als Stickstofflieferanten

In verschiedenen Meeresalgen haben Forschende neuartige Symbiosen mit stickstofffixierenden Bakterien entdeckt. Eine dieser Symbiosen geht sogar so weit, dass sich Bakterium und Alge zu einem einzigen Organismus entwickelt haben. von ELENA BERNARD Kieselalgen produzieren nicht nur jede Menge Sauerstoff. Sie tragen auch dazu bei,...

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