Lexikon
Währungsunion
Vereinigung von Staaten zur Einführung einer einheitlichen gemeinsamen Währung und Währungspolitik. Die deutsch-deutsche Währungsunion wurde 1990 im Staatsvertrag zwischen der BRD und der DDR festgelegt. Der Umtauschkurs für Löhne, Gehälter, Renten, Mieten sowie andere wiederkehrende Zahlungen war 1:1, für alle übrigen Verbindlichkeiten galt das Verhältnis zwei Mark der DDR für eine DM. Private Spareinlagen wurden bis zu bestimmten Grenzen (2000–6000 Mark) 1:1 umgetauscht, für darüber liegende Beträge galt ebenfalls ein Umtauschkurs von 2:1. Personen und Firmen, die ihren Sitz nicht in der DDR hatten, mussten ihre Guthaben im Kurs 3:1 umtauschen. Ab Mai 1990 lag der offizielle Wechselkurs einheitlich bei 2:1.
Ein Währungsblock (auch: Währungszone) besteht aus einem Länderzusammenschluss, bei dem die natürlichen Währungen an eine vorherrschende Währung (Leitwährung oder Währungskombination) gebunden werden, wodurch ein relativ stabiler Wechselkurs entsteht. Europäische Wirtschafts- und Währungsunion.
Wissenschaft
Wie sich das Gedächtnis im Schlaf regeneriert
Nacht für Nacht rekapituliert unser Gehirn, was wir am Tag gelernt haben. Eine Studie zeigt nun, wie die Aktivität der Nervenzellen dabei reguliert wird. Demnach sorgt eine zuvor wenig erforschte Region des Hippocampus dafür, dass besonders aktive Neuronen phasenweise gehemmt werden. Fehlt dieser Ausgleich, kann sich das Gehirn...
Wissenschaft
Mangelware sauberes Wasser
Der weltweit wichtigste Rohstoff Wasser benötigt auch hierzulande Schutz. Wissenschaft und Politik sind gefragt, den Eintrag von Mikroplastik zu verhindern.
Der Beitrag Mangelware sauberes Wasser erschien zuerst auf...