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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

tot

tot
Adj.
, o. Steig.
1.
leblos, ohne Lebensfunktionen;
klinisch t. sein; halb t. vor Angst sein
überaus große Angst haben;
t. geboren
totgeboren;
sich t. stellen
bei Tieren
vollkommen bewegungslos liegen und damit vorgeben, tot zu sein (um einen Feind zu täuschen)
übertr.
versuchen, nicht aufzufallen, sich still verhalten
2.
gestorben;
seine Schwester ist t.; er ist für mich t.
übertr.
ich will keinen Kontakt mehr mit ihm haben
3.
abgestorben;
~er Baum, Ast
4.
nutzlos, unbrauchbar;
~er Arm (eines Flusses); ~es Gleis
Abstellgleis;
~es Kapital
Kapital, das keinen Ertrag einbringt;
~er Mann
Bgb.
stillgelegter Schacht;
die Leitung ist t.
die Leitung hat keinen Strom, keinen Anschluss
5.
keine lebendige Entwicklung aufweisend;
~e Materie; ~er Punkt
Punkt, an dem man nicht vorankommt;
~e Sprachen
nicht mehr gesprochene Sprachen;
Ggs.
lebende Sprachen;
~er Winkel
nicht einsehbarer Bereich;
geistig t. sein
6.
unentschieden;
~es Rennen
7.
öde, ohne Leben;
~e Augen
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